Preisträger

Preisträger Schulvideo

Landesweiter Schulvideowettbewerb "Video macht Schule" / 1. Platz im Wert von 500 Euro

Vielen Kindern und Jugendlichen sind Computerspiele sehr vertraut. Es gibt Kinder, die sich im Spiel verlieren. In diesem kreativen Film finden sich zwei Protagonisten in einem animierte Pixelspiel in Legetechnik wieder. Der “Weltenzerschlinger” jagt sie. 

Die Lösung des Problems ist nicht so einfach. Freunde sollten zur Seite stehen und diese Kinder in die reale Welt zurückholen - sie vom “Weltenzerschlinger” befreien. Sehr gut eignen sich, wie im Film durch ein Jump‘n‘Run-Spiel dargestellt, Spiel, Spaß und Bewegung. 

Die Darsteller überzeugen durch authentische, aber auch kritische Dialoge. Durch lockere Erklärungen nehmen die Kinder die Zuschauer mit. Animations- und Spielfilmelemente werden gut miteinander verbunden. 

Am Ende ist es ein gelungener Film, der zeigt, dass man gemeinsam auch das größte Ungeheuer, die Mediensucht, besiegen kann. In der Kategorie Schulvideo-Wettbewerb“Video macht Schule” werden der Spielfilm “Lost in Pixelworld” und somit die Mädchen und Jungen der Klasse 6 des Sonder-pädagogischen Förderzentrum Stralsund mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! http://www.mmv-mediathek.de/play/31459-lost-in-pixelworld.html 


Landesweiter Schulvideowettbewerb "Video macht Schule" / 2. Platz im Wert von 250 Euro

In diesem gesamt stimmigen Animationsfilm wird aus Kindersicht deutlich, wie sich auch die Jüngsten unter uns während des Lockdowns fühlen und mit welchen Sorgen sie zu kämpfen haben.

Die Kinder nehmen uns mit in ihre Gefühlswelt, gewähren uns interessante Einblicke und lassen uns an ihren Emotionen teilhaben. Trotz der Schwere des Themas versprüht der Film Lebensfreude. 

Die lebendige und reflektierte Erzählweise ist für das Alter sehr erstaunlich. Besonders hervorzuheben ist der technische Blick und das Gespür für Details in der Umsetzung.

Ein sehr gelungener Film, den die Kinder mit viel Engagement und Leichtigkeit umgesetzt haben. Der 2. Platz geht an die Kinder der DRK-Kita am Holzhafen, mit ihrem Film “Als wir zu Hause bleiben mussten”. Herzlichen Glückwunsch!

https://drive.google.com/file/d/1rxLgeldgUbwKnWhsWRUtO4Jv09aqaqr0/view?usp=sharing 


Landesweiter Schulvideowettbewerb "Video macht Schule" / 3. Platz im Wert von 150 Euro

Mit unbeirrbarem Charme und stoischem Gleichmut ist das Filmteam in der Stadt unterwegs, um Stimmen von Erwachsenen einzufangen. Doch die „Jugend von damals” scheint kamerascheu zu sein! Nicht verwunderlich, mit Medien, sagen viele, sind sie nicht aufgewachsen.  

Dabei beobachtet man als Zuschauer bei den oft kritischen Wortbeiträgen der erwachsenen Hagenower nicht nur ihre Einschätzung, sondern verfolgt die Reaktionen des jugendlichen Filmteams - immer darum bemüht, sich neutral zurückzuhalten. 

Durch eine gelungene Mischung aus Ernsthaftigkeit, Leichtigkeit, Einfühlsamkeit und Humor und gespickt mit etwas Albernheit nehmen uns die jungen Reporterinnen mit in das Lebensgefühl ihrer Generation und der davor. 

Den “Spice Girls” des Robert-Stock-Gymnasiums Hagenow mit ihrem Beitrag “Die Jugend von heute - War früher wirklich alles besser?” Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz im Schulvideo-Wettbewerb.

https://vimeo.com/537126446 


Landesweiter Jugendvideowettbewerb "Die große Klappe" / Lobende Erwähnung 

Der Spielfilm widmet sich einer Gruppe von jungen Bewohnern eines Jugenderziehungsheimes. Sie sind die klassischen Verlierer, die von einem Stärkeren, in diesem Fall dem Sportlehrer regelrecht gequält werden. Sie haben also allen Grund die erstbeste Chance zu nutzen, das Weite zu suchen, und zu fliehen. Jede und jeder auf ihre und seine Weise. 

Eine Reise in eine unbekannte Welt beginnt, zum Scheitern verurteilt, aber auch eine Reise in die Erinnerung, in die Angst, die Hoffnung. Wohin wird sie diese Reise führen? Der Film gibt keine endgültigen Antworten, aber er besticht durch ein sehr glaubwürdiges und überzeugendes Spiel seiner jungen Schauspieler. 

Sie alle wissen, was sie spielen, denn ihre Figuren wurden sehr nah an ihrem eigenen Leben gezeichnet. Auf diese Weise entsteht eine tragische Komik, die unterstützt wird durch eine große Nähe, die zu den Figuren aufgebaut wird. 

Der Film widmet sich ihren Ängsten und Sorgen und nimmt sie ernst und stellt sich auf diese Weise gegen einen gesellschaftlichen Alltag, der genau das nicht macht und Jugendliche in vielen Fällen allein lässt. Ein Grund mehr ihn auszuzeichnen.  

Eine Lobende Erwähnung erhält der Spielfilm „Wohin“ der SEELAND Medienkooperative e. V. aus der Feldberger Seenlandschaft. Herzlichen Glückwunsch an alle Schauspieler und die beteiligten Filmemacher. 

https://vimeo.com/slmk/wohin 

 

Preisträger Jugendvideo

Landesweiter Jugendvideowettbewerb "Die große Klappe", 1. Preis, "Die große Klappe" im Wert von 500 Euro

Der Film erzählt eine Geschichte zu einem aktuellen und brennenden Thema. Nein! Er erzählt Geschichten über zwei brennende und aktuelle Themen: zum einen über die Arbeit der Schüler und Jugendbewegung "fridays for future", zum anderen über die Aktivitäten im Netz, in denen, oft anonym, gegen anders Denkende beleidigt, gehetzt und gedroht wird. 

In diesem Fall ist es ein notorischer Nörgler, der hinter seinem Computer sitzt und hässliche Kommentare versendet. Die Rolle dieses Mannes übernimmt in dem Film allerdings kein Schauspieler, sondern es ist eine Puppe, die auf der einen Seite sehr authentisch gebaut und gespielt wird, die dem Werk aber auf der anderen Seite eine verspielte Künstlichkeit und Comic verleiht. 
Mit dieser Entscheidung ist es den jungen Filmemachern gelungen, mit erfrischendem und hintersinnigem Witz den plumpen Hass im Netz bloß zu stellen. 

Im klassischen Sinne wird diese Figur zu einem tragischen Helden, denn die Buchstaben ihrer Kommentare entwickeln ein Eigenleben, werden selber zu lebendigen Charakteren und verwandeln die negativen in positive Botschaften. 

Der Film überzeugt sowohl auf der inhaltlichen Ebene, indem er eindeutig Stellung gegen gesellschaftliche Missstände bezieht, aber auch auf der technisch handwerklichen Ebene: durch den überzeugenden Einsatz der Puppe aber auch durch eine sehr ansprechende Kamera, Ton und Schnitt Gestaltung. 

Den 1. Preis des Jugendvideo-Wettbewerbs im Rahmen des Jugendmedienfestes 2021, die "Die große Klappe" im Wert von 500 Euro, erhält der Film „Aufstand der Buchstaben“ der Sophie Medienwerkstatt aus Hagenow. Herzlichen Glückwunsch Arved, Emil, Jarne, Lasse, Matteo, Mara, Robert.

https://vimeo.com/410362917 


Landesweiter Jugendvideowettbewerb "Die große Klappe", 2. Preis, "Das dritte Auge" im Wert von 300 Euro

Jung, ungezwungen und frei lässt uns diese Gruppe mit einer sehr ästhetischen und rhythmischen Filmgestaltung in ihre Traumwelt blicken. 

Der Zuschauer darf in die gestochen scharfen Augen der Jugendlichen blicken und wird auf eine musikalische Reise durch ihre farbenfrohe, dunkle aber lebendige, manchmal skurrile Vorstellungkraft vom Leben mitgenommen. 

Die Bilder sind intuitiv aber pointiert, teilweise kontrastreich und zerrissen wie in einer Traumwelt montiert. Das rockige Musikstück schafft eine gelungene Kontinuität, in der durch Fragmente von nah, fern, hell dunkel, Farbe und Bewegung in die facettenreiche Gefühlswelt der jungen Musiker geblickt werden darf. 

Der zweite Preis „Das dritte Auge“ für eine besonders gelungene Kamera-arbeit mit einem Preisgeld von 300 € geht in diesem Jahr an das Musikvideo „In my Imagination“ der Gruppe Tuesday Afternoon von Seeland Medien-kooperative e.V. und dem Kunsthaus Neustrelitz e.V. 

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!


Landesweiter Jugendvideowettbewerb "Die große Klappe", 3. Preis, "Der spitze Stachel" im Wert von 200 Euro

Zwei Mädchen wollen eine Buche retten und reisen dabei ungewollt in die Zukunft. Auf ihrer Reise sehen sie die Folgen des Klimawandels.

Ein sehr überzeugendes Video, vor allem durch das eindrucksvolle Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen. Kamera, Licht, Effekte, Schnitt und Ton korrespondieren sehr homogen miteinander, bilden im Rhythmus eine gelungene Einheit und stützen überzeugend die Gesamtaussage, dass die Zukunft in Gefahr ist und gerettet werden muss. 

Die Mischung aus fiktionalen und dokumentarischen Elementen ist überzeugend und geht gut zusammen, so, wie es in einem guten Film sein muss, der mit seinen Botschaften die Zuschauer erreichen will.

Der Preis „Der spitze Stachel“ des 26. Neubrandenburger Jugendmedien-festes geht dieses Jahr an das Video „Ab in die Zukunft“ aus der Medienwerkstatt Wismar. Herzlichen Glückwunsch!

https://drive.google.com/file/d/1CIIgqVP1J4kE2Ff8nfGRh0DeuqMmRuLU/view?usp=sharing 
 

Preisträger Freisprecher

Platz 1:
Gretchenfrage 2.0

Regionalgeschichte hautnah? Dieser Aufgabe widmeten sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II gemeinsam mit Ihrer Lehrerin Frau Dr. Dorothea Rother. Entstanden ist ein mitreißendes Hörbuch, das die Geschichte des Lehrers Jürgen Raßbach darstellt. Die spannenden Erzählungen der Zeitzeugen – der damaligen Lehrer*Innen und Schüler*Innen – und die entscheidende Rolle der Gretchenfrage aus Goethes „Faust“ geben Einblicke in die kritische Situation von Jürgen Raßbach und regen zum Nachdenken an. Die Schüler*Innen haben mit der Aufarbeitung dieses Themas ein fesselndes Hörbuch geschaffen, das sich den 1. Platz zu 100% verdient hat!!!


Platz 2:
Mausemüde

Das braucht kein Bild – Da reicht die Vorstellung. Gemeint ist ein Hörspiel, das von einer niedlichen Geschichte handelt, die durch tolle und realitätsnahe Hintergrundgeräusche lebhaft auf die Zuhörer*Innen wirkt. Durch den durchdachten Einsatz ihrer Stimmen haben es die Produzent*Innen geschafft, ihre Zuhörerschaft in die Geschichte einzuführen und die verschiedenen Rollen authentisch darzustellen. Für das bezaubernde Hörspiel „Mausemüde“ der angehenden Erzieher*Innen des DRK Bildungszentrums Teterow gibt es von uns – der Jury – den 2. Platz.


Platz 3:
Die Konferenz der Tiere

Ein Hörspiel, welches nach einer bekannten Kinderbuchvorlage von Erich Kästner produziert wurde, landet auf Platz drei. Hier wurde Tieren eine Stimme gegeben und von Kindern und Jugendlichen auf kreative Art und Weise in dieses Hörspiel umgesetzt. Wenn der Mensch den Weltfrieden nicht erreichen kann, dann können es vielleicht die Tiere dieser Erde. Mit viel Elan und Kreativität wurde die Konferenz der Tiere von der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Wattmannshagen vertont. Herzlichen Glückwunsch!
Sabine und ihre Puppe
Was braucht man alles, um ein Hörspiel zu gestalten? Das wichtigste ist wohl, begeisterte Menschen zu finden, die der Geschichte ohne Bild Leben einhauchen, den Figuren der Geschichte einen Charakter geben und diesen nur durch die eigene Stimme darzustellen. Das ist nur eine der vielen Herausforderungen. Mit einem Kinderbuch als Vorlage und jeder Menge Ideen gestalteten die Produzent*Innen ein Hörspiel, das von seiner authentischen und liebevollen Art lebt. Die Gestalter*Innen der Geschichte „Sabine und ihre Puppe“ des inklusiven medienpädagogischen Projekts von Menschen mit Beeinträchtigungen - Friedrichshof 13 – verdienen sich den 3. Platz. 

Sabine und ihre Puppe
Was braucht man alles, um ein Hörspiel zu gestalten? Das wichtigste ist wohl, begeisterte Menschen zu finden, die der Geschichte ohne Bild Leben einhauchen, den Figuren der Geschichte einen Charakter geben und diesen nur durch die eigene Stimme darzustellen. Das ist nur eine der vielen Herausforderungen. Mit einem Kinderbuch als Vorlage und jeder Menge Ideen gestalteten die Produzent*Innen ein Hörspiel, das von seiner authentischen und liebevollen Art lebt. Die Gestalter*Innen der Geschichte „Sabine und ihre Puppe“ des inklusiven medienpädagogischen Projekts von Menschen mit Beeinträchtigungen - Friedrichshof 13 – verdienen sich den 3. Platz.


 

Corona-Videowettbewerb

Corona-Videowettbewerb / Corona-Spezialpreis im Wert von 200 Euro

Drei Aliens versuchen seit Jahrhunderten die Menschheit zu vernichten. Ein Virus scheint die letzte Hoffnung zu sein, doch die Auswirkungen hätten nicht schlimmer sein können und auf einmal sind auch die Aliens in Gefahr.

Das Video überzeugt durch die gute Montage, die schnell geschnittenen Actionszenen und die konsequente visuelle Umsetzung. 

Obwohl der Kurzspielfilm im Genre Science-Fiction angesiedelt ist, liegt die Parallele zum Corona Virus auf der Hand und wird deutlich herausgearbeitet. 

Kamera, Licht, Schnitt und Ton werden originell eingesetzt und kreativ gehandhabt. So ist ein kleines, künstlerisch gelungenes Gesamtvideo entstanden.

Der Preis im Corona-Videowettbewerb geht an den Film VIRUS – Die letzte Chance aus der Medienwerkstatt Wismar. Herzlichen Glückwunsch!

https://drive.google.com/file/d/1mMPC9beDgo496iGVjxog15YnnOYzqrmH/view